Schwerpunkte schulischer Arbeit

Die schulische Erziehung orientiert sich am christlichen Menschenbild. Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen und -fertigkeiten, von Wissen und Bildung kommt es der Schule darauf an, Grundwerte, wie zum Beispiel Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft zu wecken, zu fördern und einzuüben. Die Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Gewaltbereitschaft und Suchtanfälligkeit entgegenzuwirken. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu verantwortungsvoller Selbstbestimmung, zur Anerkennung von Werten und zur Achtung vor der Überzeugung anderer erzogen werden.
Schule wird als ein Miteinander von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern verstanden. Wir versuchen einen Lebensraum zu schaffen, in dem sich die lebendige Schulgemeinschaft wohlfühlen kann.

 

Wege zur Konkretisierung dieser Zielvorstellungen

Wege zur Konkretisierung dieser Zielvorstellungen
Entsprechend der Tradition unserer Ursulinenschule ist das Besondere in der Erziehung auf der Grundlage der Pädagogik der Heiligen Angela als Ordensgründerin die Unterweisung in der christlichen Lehre und das Beispiel des Erziehers. Religiöse Erziehung wird nicht auf die zwei Wochenstunden Religionsunterricht, die regelmäßigen Schulgottesdienste, das gemeinsame Schulgebet vor Unterrichtsbeginn, Besinnungstage oder Meditationen beschränkt, sondern zusätzlich und im Besonderen im täglichen Miteinander praktiziert.
Es wird versucht, den Schülerinnen und Schülern zu einem Leben aus dem Glauben Mut zu machen, ihnen Ehrfurcht und Achtung vor dem Menschen vorzuleben, ihnen mit Rat und Tat zu begegnen und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt nahezubringen.
Durch das positive Miteinander, die Stärkung der Persönlichkeit, des eigenen Ichs wird auch ein wesentlicher Beitrag zur Suchtprävention geleistet.
Unsere Schule bemüht sich um ein intensives und gutes Miteinander von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern. Dies beginnt bereits vor der Einschulung mit einem Tag der offenen Tür, ausführlichen Aufnahmegesprächen und einem Kennenlernnachmittag.
Im Laufe der Schulzeit signalisieren wir den Eltern nicht nur Gesprächsbereitschaft an den allgemeinen Elternsprechtagen, pädagogischen oder geselligen Elternabenden, sondern während des gesamten Jahres. Gemeinsam organisierte Schulfeiern, Klassenfeste, Verschönerungsaktionen in der Schule, gemeinsames Basteln für wohltätige Zwecke und vieles mehr trägt ferner zum gegenseitigen Kennenlernen, Verständnis und damit zu einem guten Miteinander bei. Bekanntheit und vertrauensvolles Miteinander der Erziehungspartner fördern eine wechselseitige Unterstützung und Ermutigung von Eltern und Lehrern.
Die Wahl des geeigneten Berufes besitzt bei den Schülerinnen und Schülern und den Eltern einen hohen Stellenwert. Bei diesem Prozess versucht die Schule in Zusammenarbeit mit dem Berufsberater Hilfestellung zu geben. Die ausführliche Berufsberatung erfolgt zu Beginn der 9. Klasse, schließt ein gut vorbereitetes Betriebspraktikum ein und endet nach Besuchen im Berufsinformationszentrum und anderen Informationsveranstaltungen sowie Einzel- und Klassengesprächen mit dem Entlasstag.
Nicht nur durch Patenschaften der Schülerinnen unserer Abschlussklassen über die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 oder durch sozial-charakterliche Bildungstage, sondern im alltäglichen Umgang miteinander wird soziales Lernen praktiziert. Klassenlehrerstunden in den beiden ersten Klassenstufen unterstützen diesen Prozess.
Aktionen für wohltätige Zwecke, wie Weihnachtsbasar, Sammeln von Geld- und Sachspenden haben Tradition und sensibilisieren für Mitmenschen, die der Hilfe besonders bedürfen.